Arbeitsvertrag

Arbeitsvertrag

Die Stiftung empfiehlt den Abschluss eines Arbeitsvertrages zwischen der Pflegehaushaltshilfe als Arbeitnehmerin(AN) und dem Ansprechpartner/Pflegehaushalt als Arbeitgeber(AG).

Mit dem Arbeitsvertrag ist der Gast aus Polen sozial abgesichert (z.B. Kranken-/ Rentenversicherung) und es besteht für beide Seiten eine gute Basis für eine langfristige, vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Es gilt deutsches Arbeits- und Sozialversicherungsrecht.

Der Arbeitsvertrag wird direkt zwischen dem AG und dem AN ausgehandelt.
Der Lohn darf nicht sittenwidrig sein und sollte ca. 2/3 des Tariflohnes vergleichbarer Berufe nicht unterschreiten. Die Stiftung gibt hierzu Empfehlungen.

Mit Erstellen des Arbeitsvertrages werden vereibart:

  • Art der Tätigkeit, Beschäftigungsdauer, Kündigungsfristen, Vergütung, Probezeit,
  • Arbeitszeiten, Urlausregelung, Unterkunft und Verpflegung und Reisekosten.

Die Stiftung hat hierfür unter Mitwirkung von Rechts- und Steuerberatern ein Formular entwickelt, in dem alle relevanten Punkte enthalten sind.
Das Formular wird den von der Stiftung betreuten Haushalten/Ansprechpartnern auf Anfrage (per Telefon, Mail oder Brief) kostenlos zur Verfügung gestellt.

a. Checkliste Was muss getan werden -welche Unterlagen werden benötigt?
b. Ablauf der Bearbeitung
c. Anforderung Formular "SEB-Arbeitsvertrag" bei der Stiftung
    Zur Bearbeitung (z.B. Anmeldungen, Betriebsnummer, Lohnbuchhaltung etc.) wenden Sie sich bitte an einen/Ihren Steuerberater.
    Unsere Empfehlungen:
     Steuerkanzlei Wollscheid, SCHWEICH bei Trier   /   Steuerkanzlei Dr. Jürgen Ketterle, BONN
d. Anforderung einer BetriebsnummerGerne helfen wir bei auftretenden Fragen.

Vertragsablauf

Vertragsablauf

Was muss getan werden, damit der Haushalt oder Ansprechpartner als Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag mit der Pflegehaushaltshilfe erstellen kann?

  1. Beantragen einer  Betriebsnummer.
    Grundsätzlich erfolgt die Vergabe der Betriebsnummer durch den
    Betriebsnummern- Service der Bundesagentur für Arbeit.

    Sie dient zur Identifikation eines Unternehmens im Umgang mit Behörden und Trägern der Sozialversicherung.
    Die Betriebsnummer ist unverzichtbar bei Einstellung eines Mitarbeiters, so auch für die Anstellung einer Pflegehaushaltshilfe mit einem Lohn von mehr als 400,00 EUR.
    >>  Antrag auf Erteilung einer Betriebsnummer/Änderungsantrag
          herunterladen und ausdrucken oder auch online ausfüllen.
  2. Anforderung eines vorgefertigten Arbeitsvertrages bei der Stiftung (per Telefon, Mail oder Brief)

  3. Ausfüllen und unterschreiben des Arbeitsvertrages vom Haushalt oder Ansprechpartner als Arbeitgeber (AG) und der Pflegehaushaltshilfe als Arbeitnehmer (AN).
  4. Einrichten einer Lohnbuchhaltung zwecks Berechnung des Lohnes (NETTO/BRUTTO) und der ordnungsgemäßen Abführung der Beiträge an den Staat (Steuern) und Versicherungsträgern (KV, PV, RV,ALV)

  5. Auszahlung des NETTO-Lohnes in bar bzw (unsere Empfehlung) per Überweisung auf ein einzurichtendes Konto (möglich nach Anmeldung beim Stadt-/Bürgeramt).

Hinweis: Für die Durchführung einer sach- und fachgerechten Lohnbuchhaltung empfehlen wir einen Steuerberater zu beauftragen (ggf. können wir Ihnen eine entsprechende Empfehlung geben, rufen Sie uns an!).

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Raum Stuttgart / Konstanz